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EQCQ-Auslosung: Portkeys treffen auf Rheinos, Wolpertinger und Jobberknolls

Am Sonntag, dem 8. Oktober wurde die Auslosung für die Deutschen Quidditchspiele (besser bekannt als EQC-Qualifiers) abgehalten.

Die Portkeys wurden in die Gruppe A gelost und treffen dort auf die Rheinos Bonn, die Münchener Wolpertinger und die Jena Jobberknolls. Erwartet wurd ein ungefährdeter Gruppensieg der Rheinos, die sich einmal mehr berechtigte Hoffnungen auf die Qualifikation für den EQC machen dürfen. Doch hinter dem ersten Platz deutet sich ein offenes Rennen um Platz 2 an, bei dem am Ende kleine Nuancen entscheidend sein können. 

So wie der Zufall es will treffen die Portkeys als EQCQ-Ausrichter auf die Gastgeber der letzten beiden Großturniere: Der letzte EQCQ fand im Januar in München statt wohingegen Jena die Ehre erhielt, die deutschen Meisterschaften im Juni abzuhalten.

Die "Gruppe der Gastgeber" ist auch die Gruppe der aufstrebenden Teams. Hinkten die Wolptertinger der Konkurrenz beim letzten EQCQ noch hinterher, erreichten bei den deutschen Meisterschaften einen starken achten Platz. Die Jobberknolls feierten erst bei den deutschen Meisterschaften ihr Debüt auf der großen Quidditchbühne und schlossen das Turnier direkt auf einem respektablen 12. Platz ab - die Portkeys sind also gewarnt!

Mit beiden Teams machten die Portkeys indessen bereits Bekanntschaften auf dem Pitch. In den deutschen Meisterschaften landeten die drei Teams nach der Vorrunde im "Medium 2" Slot, in welchem die Plätze für die Platzierungsspiele 7 bis 11 ausgespielt wurden. Die Portkeys bezwangen die Jobberknolls mit 100*-70, zogen jedoch anschließend gegen die Wolptertinger den Kürzeren. Die Portkeys zeigten hier ihre schlechteste Turnierleistung und kassierten eine bittere 20-120*-Pleite. 

Gegen die Rheinos aus Bonn haben die Portkeys bislang noch nicht gespielt. In diesem Match wird es vor allem darum gehen, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen und dem Gegner so lang wie möglich Widerstand zu bieten.

Alle Gruppen in der Übersicht: 

 

Joschi Wildenhain neuer Kapitän

Führungswechsel bei den Portkeys: Unsere Nummer 92 Joschi Wildenhain, seines Zeichens Chaser & Keeper, wurde zum neuen Kapitän erkoren. Beim gemeinsamen Teamtreffen am Mittwoch, dem 11. Oktober, fand die offizielle Übergabe statt. Der bisherige Kapitän und Teamgründer Jonas Becker wird uns im November in Richtung Südamerika verlassen, daher war eine Neubesetzung dieser ehrenvollen Position notwendig.

Wie alle Entscheidungen bei den Portkeys war auch die Suche nach einen neuen Kapitän ein teaminterner, demokratischer Prozess, bei dem sich Joschi gegen drei Mitbewerber durchsetzte. Die Wahl fiel letztendlich eindeutig aus: Über 50% der Wähler*innen schenkten Joschi ihr Vertrauen, sodass man von einem würdigen und verdienten Sieger sprechen kann. 

 

Bremen trägt Deutsche Quidditch-Spiele aus

Am Wochenende vom 4. bis zum 5. November wird das Sportgelände des ATS zum Treffpunkt der deutschen Quidditch-Elite: Die 16 besten deutschen Teams treffen sich im Rahmen der Deutschen Quidditch-Spiele zum sportlichen Kräftemessen. Es geht in diesem zweitätigen Turnier um nichts geringeres als um die Qualifikation zum European Quidditch Cup, dem größten europäischen Vereinswettbewerb im Quidditch. Nur die vier bestplatzierten Teams erhalten hierfür eine Teilnahmeberechtigung. 

Natürlich sind auch die Portkeys mit von der Partie. Wir freuen uns unsere Freunde aus ganz Deutschland in Empfang nehmen zu dürfen und setzen alles daran uns als würdige Gastgeber zu präsentieren. Sportlich betrachtet soll das Turnier der krönende Abschluss eines erfreulichen und erfolgreichen Jahres werden. Wir wollen die guten Leistungen aus den Winterspielen, den deutschen Meisterschaften und dem Ligabetrieb bestätigen und die positive Entwicklung fortsetzen. Einige Leistungsträger werden uns leider zeitnah verlassen und eine Lücke im Team hinterlassen. Doch das bietet unerfahrenen Spielern die Gelegenheit, mehr Verantwortung zu übernehmen und an den neuen Aufgaben zu wachsen.

Mit der Austragung dieses prestigeträchtigen Turniers kann Bremen seine Rolle als wichtiger nationaler Standort dieser noch jungen Sportart festigen. Wir hoffen den Sport durch die Austragung dieses Event ins Blickfeld lokaler Medien und Unternehmen zu rücken und die Aufmerksamkeit für Quidditch insgesamt zu erhöhen. Für Interessierte und Zuschauer ist der Eintritt kostenfrei und jeder ist herzlich eingeladen das Turnier vor Ort zu genießen und natürlich die Portkeys akustisch nach vorne zu peitschen. Für all jene, die an dem Wochenende nicht dabei sein können, aber die Spiele dennoch verfolgen möchten, empfiehlt sich das Sportstreamingportal sportdeutschland.tv aufzurufen. Dort werden ausgewählte Spiele live ausgestrahlt.

Zur offiziellen Veranstaltungsseite: https://www.facebook.com/events/324741011264815/

 

 

Die Geschichte des Portkeys Bremen Quidditch Club

Das Logo der Portkeys

Dass der Quidditch-Boom einst Bremen erreichte, ist dem Bionikstudenten Jonas Becker zu verdanken. Während eines Auslandssemesters in Philadelphia vor zwei Jahren lernte er den Sport kennen, wurde schnell zu einem glühenden Fan und leidenschaftlichen Spieler. Mit viel Erfahrung und Know-How im Gepäck kehrte er Anfang 2016 nach Bremen zurück,  um Freunden und Bekannten den Sport näher zu bringen und allgemeines Interesse zu entfachen.

Zum ersten Training auf Bremer Boden, an einem sonnigen Märztag in den Neustadtwallanlagen, erschienen bereits 14 Leute. Bedingt durch den Mangel an professionellem Equipment,  brachten die Spieler damals echte Besen oder gar Wischmobs zum Training. Das Spiel war noch sehr vorsichtig, chaotisch und unbalanciert. Auch mit den Feinheiten des Regelwerks waren die Beteiligten noch nicht vertraut – das sollte sich aber schon bald ändern.

Quidditch kam derart gut an, dass sich innerhalb weniger Wochen ein fester Kern von Spielern bildete. Zudem wurde noch im laufenden Semester an der Universität ein wöchentlich stattfindender Quidditchkurs angeboten. Der Sport verbreitete sich in Rekordzeit.

Im Sommer bekam das ganze Projekt schließlich einen Namen: Die Portkeys Bremen“ waren geboren. Der Name verbirgt eine raffinierte Doppeldeutigkeit: Zum einen ist ein Portkey ein fiktiver verzauberter Gegenstand, mit dem man sich zu einem beliebigen Ziel teleportieren kann. Zum anderen beinhaltet das Wort einen deutlichen Bezug zur Stadt Bremen, seiner Tradition als Hafenstadt (port = „Hafen“) und seinem Stadtwappen, dem Schlüssel (Key). Der Name „Portkeys Bremen“ setzte sich im Entscheidungsprozess gegen den alternativen Namen Besensportverein Unterweser durch.

Heute sind die Portkeys Bremen eine gewachsene Mannschaft mit einem festen Spielerkader, einem Trainerteam, einer Buchhaltung und einer Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit. Das Equipment entspricht den internationalen Quidditch-Standards. Die Mannschaftstrikots wurden teamintern entworfen und vom Ausrüster owayo produziert. Noch immer dürfen sich die Portkeys über einen anhaltenden Zuwachs an neuen Spielern freuen und das lokale Medieninteresse wächst stetig.

Am 1. Mai dieses Jahres traten die Portkeys schließlich offiziell dem ATS Buntentor bei. Der Beitritt wurde feierlich mit ein paar Eventspielen begangen, an denen auch Spieler aus der norddeutschen Umgebung zugegen waren. Die Portkeys identifizieren sich mit den Werten des ATS und insbesondere mit der Eigendefinition …nette Menschen in Bewegung.

Erfolge der Portkeys:

  • 9. Platz in den Winterspielen 2017 in München
  • 10. Platz in den Deutschen Meisterschaften 2017 in Jena
  • Vizemeister in der Norddeutschen Quidditchliga (Saison 2017)

Kontakt:

Facebook: https://www.facebook.com/QuidditchBremen/

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Mannschaftsfoto der Portkeys Bremen

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