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Mit Krämpfen zur Bestzeit. - Preikschat bei Langdistanz unter 10-Stunden-Marke (17.07.2016)

Thorben Preikschat kam beim diesjährigen Ironman in Roth unter der Schallmauer von 10 Stunden in 9:53,36h überglücklich ins Ziel. Zu bewältigen hatte er dabei 3,8Km Schwimmen, 180Km Rad im hügeligen Gelände und einen ebenso profilierten abschließenden Marathonlauf über 42,195Km. Er lief von allen Startern den 70 schnellste Marathon. Er belegte den 56. Platz in seiner Altersklasse und den 248. Platz von 3.000 Startern.

Als am Sonntag um 6:30h die Startkanone die 25 Challenge Roth für die Ironman Weltmeister Jan Frodeno und Daniela Ryf starteten befand sich auch Thorben im Startgetümmel des 19 Grad kalten Main-Donau-Kanals.
Nach knapp einem Drittel der Schwimmstrecke bekam Thorben aufgrund der Kälte des Wassers Krämpfe in den Waden und musste seinen Schwimmstil anpassen. Ohne Beinarbeit und mit angezogenen Zehenspitzen bewältigte Thorben dennoch die 3,8km in 1:06:28h. Dies ist eine Verbesserung um knapp 3min im Vergleich zum Vorjahr.
Aufgrund der Krämpfe ließ er es in der Wechselzone langsam angehen und machte sich bei 12-14 Grad Umgebungstemperatur auf die bergigen 180km durchs Rother - Umland. Neben den Schmerzen in den Waden war Wind ein stetiger Begleiter, so dass Thorben auf dem Rad weiter fror und sein anvisiertes Tempo nicht halten konnte. Hinzu kamen die anspruchsvollen Steigungen, wie beispielsweise der Kalvarienberg in Greding, mit rund 10 % Steigung auf 1,5 km, und der weltberühmte Solarer Berg in Hilpoltstein.
Dort stehen die Zuschauer auf rund 2 km in mehreren Reihen so dicht gedrängt, dass den Athleten nur ein lenkerbreiter Spalt für die Bewältigung des Anstiegs bleibt. Dies sorgt für eine unbeschreibliche Atmosphäre, die an die Tour de France erinnert.
Thorben benötigte für die zweite Disziplin akzeptable 5:22:30h und war damit 9min langsamer als 2015.
Den Marathon lief er in der ersten Hälfte in guten 1:37h. Für die zweite Hälfte benötigte Thorben dann 1:40h, sodass er den abschließenden Marathon mit 3:17:40 Stunden als dritte Disziplin bravourös meisterte.
Dies Stellte seinen Trainer, Jan Petermann, zufrieden, obwohl Jan gleich an die Analyse des Wettkampfes dachte. "Im nächsten Jahr müssen wir auch die Anstiege der Radstrecke im Training rechtzeitig integrieren, damit der Körper sich besser auf die Belastung einstellen kann" hieß es kurz nach dem Zieleinlauf.

2016 07 17 Thorben mit Jan Frodeno - Kopie

Vor dem Start wollte Jan Frodeno unbedingt noch ein Bild mit Thorben machen...

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