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Lüdemann überquert Brocken mit dem Gärtner (12.10.2013)

Am Freitag mittag machte sich Lars Lüdemann begleitet vom ehemaligen ATS-Läufer Sascha Gärtner auf nach Wernigerode in den Harz, wo am Samstag der Brocken-Marathon stattfinden sollte. Auf der Fahrt bekamen die beiden ein wenig Angst vor dem, was sie am Samstag erwartete, denn es goss wie aus Kübeln, man konnte die Hand vor Augen nicht mehr sehen. Das wurde zum Glück über Nacht besser und am Lauftag schaute morgens sogar die Sonne schüchtern durch die Wolken.

Der Start war um 9:00 Uhr und es ging für die ca. 705 Marathonläufer zunächst einmal in einigen Wellen, aber immer noch recht flach durch den Wald nach Ilsenburg. Hinter der Verpflegungsstelle am Ortsausgang von Ilsenburg auf ca. 300 m Höhe begann dann der ca. 10 km lange Anstieg Richtung Brockengipfel auf 1142 Meter. Erst noch gut zu laufen, später immer steiler durch den Wald und ab km 16 an der Einmündung auf die alte Panzerstrasse so steil, dass an laufen nicht mehr zu denken war. Also war ein ca. 3,5 km langer Fußmarsch auf den Brocken angesagt. Während es im Wald noch sehr angenehm war von den Temperaturen, wurde es hier oben durch den Wind doch ein wenig unangenehmer. Immerhin blieb es fast durchgängig trocken (welch ein Wunder im Vergleich zum Freitag). Erst
im Ziel fing es wieder an dauerhaft zu nieseln. Lars erreichte den Brockengipfel nach 2:05:50 h. Dieser wurde schnell überquert und es ging auf der anderen Seite ca. 4 km die Brockenstrasse hinunter bevor es durch den Wald zurück nach Wernigerode ging. Der Brockengipfel war nach ca. 19,3 km erreicht. Das bedeutet, dass es zurück ca. 23 km bergab ging. Lediglich zwei nennenswerte Anstiege waren noch zu überwinden. "23 km fast am Stück bergab sind die Hölle !" so Lars nach dem Zieleinlauf. Der schwere Aufstieg, die nicht vorhandene Marathonvorbereitung und der Halbmarathon eine Woche zuvor ließen Lars zwischen km 28 und 38 in ein tiefes Loch fallen und die Muskulatur wollte auch nicht mehr so richtig. In diesen 10 km hat er einiges an Zeit liegen gelassen. Am Ende stand eine 4:18:59 h netto auf der Uhr. Für Sascha stoppte die Uhr bei 5:14:06 h netto.

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