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Ali Hassan gewinnt das Zehntel beim Hamburg Marathon - der größte Stress war vorher...(03.05.2014)

Beim Jugendlauf über 4,21 km in Hamburg im Rahmen des Marathon-Wochenendes war mit Ali Hassan vom ATS Buntentor ein Bremer der Schnellste.

Mit einer Zielzeit von 14:12 (netto 14:09) war Ali damit über eine Minute schneller als der zweitplatzierte Thorben Thal vom Turn- und Sportverein Finkenwerder von 1893 e.V., der 15:16 (netto 15:14) benötigte. Von der Spitze weg hatte Ali dabei seinen Vorsprung kontinuierlich vergrößern können und am Ende einen ungefährdeten Sieg feiern können.

Dass vor dem Lauf aber anstrengender sein kann als im Wettkampf, zumindest für den Trainer, zeigt die Erfahrung von Michael Spöttel:

Wir wollten mit dem Zug um 8:17 Uhr nach Hamburg fahren, da die Startnummer laut Ausschreibung bis 10.00 Uhr abgeholt worden sein sollte. Am Bahnhof an der Tafel wurden 25min Verspätung angekündigt, kurz darauf: 20min. Wir gingen zum Bahnsteig, die 20min verlängerten sich auf 25min, dann auf 30min. War immer noch machbar. Als die 30min um waren, kam plötzlich die Durchsage: "50min Verspätung". So wäre der Zug erst nach 10 in HH eingetroffen - und dann hätten wir auch noch mit der U-Bahn zur Messe fahren müssen...
Wir gingen deshalb zum Auto im Parkhaus, ich raste mit 200 km/h nach HH, fuhr zur Messe, parkte, konnte 10.15 immer noch die Startnummer bekommen. Da ich davon ausgegangen war, dass ich kaum Geld benötigen würde (Zug!), hatte ich nicht viel dabei, auch keine EC-Karte - und das Wenige habe ich nahezu für den Hinweg vertankt und verrast.
Da der Start erst um 13.30Uhr war, musste ich uns mit Wasser versorgen (Durst). Gratis an den Ständen der Getränkehersteller (wie früher) gab es nix. Ich sah eine Frau, die offensichtlich der Organisation angehörte, mit einem gefüllten Kanister aus einem Nebenraum kommen, fragte, ob es dort Wasser gebe. Ich dürfe dort nicht hinein, war die Antwort. Als sie weg war, ging ich zu einem Getränkestand in der Nähe, klaute dort, als der Bedienende wegsah, zwei Plastikbecher, schlich mich dann in den Nebenraum und versorgte uns mit Wasser.
Dann rief ich meinen Freund Thomas Steffens an, der den Berlin-Marathon mitorganisiert, fragte, ob er in HH sei. Leider nein! Thomas gab mir immerhin die Handynr. von Martin Grüning, einem früheren Spitzenläufer, der seit Jahren für Runners World arbeitet, den ich aber seit fast 20 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Ich rief Martin an, der war gerade am Stand von Runners World und zog dann mit seiner EC-Karte einige Euro für mich aus dem Automaten.
So hatte ich dann wenigstens genug Kohle für Kaffee nach dem Rennen, das Parkhaus (stolze 12€ waren fällig!) und das Benzin für den Rückweg (fuhr dann sehr gemächlich)...

 

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