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Marato de Barcelona 2015 - ein Bericht von Thomas Müller (15.03.2015)


Ein milder Winter ohne viel Eis und Schnee machte die Vorbereitung auf den Marathon in Barcelona einfach. Beginn war der 22.12.14 – tiefster Winter und längster Tag. Aber alles ging gut und keine Verletzung oder Erkältung trübte die Stimmung.
Am Samstag, den 14.03. ging es per Flieger nach Barcelona und vom Flughafen mit dem Bus direkt in die Stadt. Die erste Haltestelle am Placa de Espana befand sich 50 Meter vor der Eingangstür zur Marathonmesse. Hier erhielt man zuerst seine Startunterlagen und musste sich dann durch die Messe kämpfen.

Im Hotel hatte sich bereits eine internationale Läufergemeinschaft an der Bar versammelt. Das Hotel veranstaltete eine eigene Pastaparty und es wurde dabei viel Läuferlatein gesprochen.
Das Rennen startete an der Placa Espana an dem tollen Brunnen bereits um 08:30 Uhr. Strahlender Sonnenschein und wunderbare 13°C erwartete die in drei Blöcken starteten Läuferinnen. Zunächst ging es 10 km ziemlich ruhig und mit wenigen Zuschauern in Richtung des Stadions durch enge Straßen mit wunderbaren alten Häusern mit den typischen Balkonen. Hier spürte ich, dass Barcelona nicht topfeben ist. Straßen vom Meer weg bedeuten auch Steigungen die sichtbar und fühlbar waren. Dies sollte sich im ganzen Rennen auch so wiederholen. Nach der Stadionrunde und Messisuche ging es zurück zum Placa des Espana. Nun war Schluss mit der Ruhe. Auf den restlichen lächerlichen 32 km gaben 30 Bands oder Rhythmusgruppen ihr Bestes für die Läufer. Außerdem hatten zahlreiche Sportvereine ihre Aktivitäten an die Rennstrecke verlagert. So fanden Gymnastik, Spinning, Aerobic oder Tanzen im Freien statt. Zu dieser Abwechslung kamen die Highlights der Strecke: Sagrada de familia, Casa Mila, die Ramblas, Triumphbogen, Placa Catalunya und die moderne Architektur.
Verpflegungsstände waren top organisiert. Es gab kleine 0,25l Wasserflaschen, die noch verschlossen waren. Kein Becherkneifen, verschlucken, Husten – einfach weiterlaufen und später die Flasche aufdrehen und nicht an den Müll denken.
Bei KM 33 erreichten wir das Meer und das war ein wunderbarer Anblick. Tiefblau gesprenkelt mit weißen Segelbooten – kitschiger und schöner ging es nicht.
Trotz der Steigungen ging es mir sehr gut und ich konnte die restliche Strecke durch das gotische Viertel mit sehr vielen enthusiastischen Zuschauern genießen. Es war wirklich eine tolle ausgelassene Stimmung. Das Ziel erreichte ich ohne Problem mit meiner Standardzeit knapp unter dem 6 Minuten Schnitt. Für mich eine gute Zeit bei den vielen Steigungen.
Kleiderrückgabe und umziehen war sehr gut organisiert, alle Nahverkehre fuhren vor der Marathonmesse ab. So konnte ich nach einer Dusche im Hotel und einem wunderbaren Marathonbier gegen 15:30 Uhr schon wieder auf den Ramblas sitzen und einen „Cortado“ genießen.
Fazit: Dieser Marathon kommt für mich gemeinsam mit Hamburg auf Platz 2 meiner Bestsellerliste.

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