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6-Stundenlauf Münster – 12.03.2016

(Ein Erlebnisbericht von Sven Dackow)
Ich hatte mich relativ kurzfristig für den 6-Stundenlauf in diesem Jahr angemeldet, so dass ich hier erst über die Warteliste, zwei Wochen vor dem Start, die feste Zusage erhielt.  In diesem Jahr, bei seiner siebten Ausgabe, wurde das Ziel verfolgt, den  teilnahmestärksten 6-Stundenlauf stattfinden zu lassen. Von den insgesamt über 500 Angemeldeten hatten es 477 an die Startlinie geschafft und damit Weltrekord!

Als Veranstaltungsort wurde die Speicherstadt im Norden Münsters gewählt, ein saniertes 11,5 ha ehemaliges ‚Heeresverpflegungshauptamt‘ aus Zeiten des Nationalsozialismus und jetzt ein modernes Büro- und Kommunikationszentrum.
Für die Startgebühr von 20,- Euro gab es ein ‚all inclusive‘ das wirklich unschlagbar war: Läuferfrühstück (Buffet), Urkunde, Pokale/Medaillen, Pastaparty (nach dem Lauf), elektrische Zeiterfassung, Vollverpflegung während des Laufes (Wasser, Cola, Iso, Tee, Suppe, Nüsse, Cracker, Salzstangen, Obst etc etc. Von der Startgebühr gingen in diesem Jahr 2,- Euro als Spende an die Königskinder in Münster (Hospiz) als auch an die Stiftung von Titus Dittmann (www.Heroshopping.org).
Nachdem ich meine eigene kleine Verpflegungsstation an der Stecke aufgebaut hatte, ging es dann bei guten, aber kalten 2 Grad und leichtem Wind pünktlich um 10:00 Uhr los. Leider wurde es nicht wirklich wärmer im Laufe der kommenden Stunden. Der Rundkurs bestand aus 2.126 Metern, und führte ausschließlich über altes Kopfsteinpflaster, bestehend aus kleinen Steinen. Die Strecke verlangte große körperliche und mentale Stärke ab. Je länger wir unterwegs waren, desto mehr lichtete sich das Feld bzw. wurde gegangen.

Ich hatte mir den Lauf in jeweils fünf Runden-Abschnitte eingeteilt, wobei ich nach der dritten Runde kurz zum Trinken anhielt und ich mich nach jeder fünften an meinem eigenen Verpflegungstand versorgte. Mein Ziel war, bestenfalls insgesamt 65 km (knapp 31 Runden) zurückzulegen. Nach 10 Runden lag ich deutlich vor meiner geplanten Zeit, bei einem Kilometerschnitt von 4,57/km.  Ich wusste aber, diese Zeit würde ich wieder in der letzten Stunde verlieren. Nach 20 Runden (42 km),lag mein Schnitt bei 5.07/km.

Die nächsten fünf Runden wurden die schwersten und mein Ziel schien kaum mehr erreichbar  zu sein.
Durch verlangsamte Geschwindigkeit und längere Verpflegungspausen, sank mein Schnitt nach 25 Runden auf 5.17/km, wobei ich inzwischen nur noch ein Tempo von 5.55/km hatte. Vor allem das Anlaufen nach den Verpflegungen und die Überrundungen fielen immer schwerer. Ich wusste, dass ich auf den letzten 6 Runden wieder schneller werden musste und so verzichtete ich auf weitere Stopps zum Trinken und Essen und kam dann pünktlich um 16.00 Uhr auf insgesamt 65,8 km, bei einer Gesamtplatzierung von 31./477 und 7./AK50. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung, mit Weltrekord dazu!

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