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Ein Tag in Hannover oder "Titel und Tragödien" (10.04.2016)

Wenn man will, dann kann man in seinen Sport schon einen ganzen Sonntag investieren - wenn man nicht will manchmal auch... Für 7.18 Uhr war die Zugfahrt nach Hannover geplant, wo am gestrigen Sonntag neben dem Marathon auch Läufe über 10 km und Halbmarathon stattfanden und auf letzterer Distanz auch die Landesmeisterschaften Niedersachsen/Bremen.

Als Segen erwies sich dabei im Nachhinein die, vorher nicht für alle nachvollziehbare, Maßnahme, die Startunterlagen schon am Vortag abzuholen. Der Regionalexpress bot nämlich sogleich das erste Problem des Tages. Ihm fehlte die Lokomotive. Aus angekündigten fünf Verspätungsminuten wurden schnell zwanzig, dann fünfundzwanzig und die Ungewissheit, wann denn für Ersatz gesorgt werden könnte, trug nicht gerade zur ungestörten Laufvorbereitung der Athleten bei. Janina Heyn, schon vorab skeptisch ob der Bahnanreise, nahm das Heft des Handelns und der Kommunikation in die Hand und lotste die Gruppe auf ein Nachbargleis, von wo man dann die Anreise mit dem IC antreten wollte. Kaum der Rede wert, dass auch für den zunächst fünf, dann zehn Minuten Verspätung angekündigt wurden. Letztlich schaffte es die Sportreisegruppe dann etwa 50 Minuten vor Laufbeginn in den Start/Zielbereich, so dass alle noch rechtzeitig auf die Strecke kamen.

Am schnellsten fertig war dort Klaus Eickel, der schon etwa bei Kilometer Zwei den verdutzten Laufkollegen vom Streckenrand aus etwas zurief. Eine muskuläre Verletzung hatte sein frühes Aussteigen erfordert - die Gruppe wünscht ihm baldigst wieder hergestellte Fitness!

Titel gab es danach für Sven Eilinghoff (M45; 1:14:27), Janina Heyn (W30; 1:28:51) und das Team der MM50/55 mit Jens-Uwe Krage (1:24:19), Gerrit Lubitz (1:25:10) und Michael Bruns (1:26:59), der sich zudem auch noch den Vizemeistertitel der M55 mit einer um fünf Minuten gesteigerten persönlichen Bestzeit erlaufen konnte. Während Gerrit Lubitz dabei auf den letzten Kilometern dem Trainingsrückstand nach erst kürzlich überstandener Krankheit Tribut zollte, lief Michael Bruns nach optimaler Vorbereitung den lange ersehnten Lauf unter 90 Minuten - und damit den Abschied vom ungeliebten Halbmarathon. Ein zweites M50/55-Team belegte den 6. Platz der Altersklasse in der Besetzung Hans-Heinrich Albertsen (1:28:16) Jens Göbel (1:37:05) und Jochen Geiß (1:37:07). Es folgten Joachim Hülsmann (1:43:25) und Harald Schiff (1:38:34).
Beeindruckend auch die Leistungen von Philipp Katthöfer, der mit 1:18:54 die zweitschnellste Zeit der Athleten vom Kuhhirten lief, und Philipp Dirschauer mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:24:54.
Bei den Frauen bildeten mit Janina Heyn Heike Meyer-Jodeit (1:49:36) und Anke Bayer-Thiemig (2:06:41) ein Team.

Außerhalb der LM liefen Jan Fries (1:36:06), Thomas Müller2 (1:39:37), Kurt Westermann (1:52:39) und Volker Schorstein-Reiche (2:02:45).
Die einzige Marathonläuferin für den ATS Buntentor an diesem Tag war Iris Schmuck-Barkmann (3:47:09). Das war wiederum so bedeutend, dass sogar der Weser Kurier auf der Titelseite schon vorab darüber berichtete.

Die Rückfahrt im Zug, die auch die Teams aus Weyhe, Stuhr und Lemwerder gewählt hatten, förderte dann noch einige interessante Informationen zu Tage: Der Spitzenläufer der SG Aquinet Lemwerder hatte sich an einer Abzweigstelle verlaufen und war auf die Marathonstrecke geraten. So lief er statt Halbmarathon um die 1:08 herum ca. 28 km in 1:38. Oli Sebrantke wurde in einer Sonderwertung als Sieger der Kirchenwertung geführt, ob für seine Laufleistung oder sein gottgefälliges Leben ist auch am Folgetag nicht abschließend geklärt worden. Und der Bruder von Volker Schorstein-Reiche hat den Eiffelturm gebaut...

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