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Scoutrun: Elsa wartet länger als sie läuft

Mit zwei ersten und einem zweiten Platz kehrten die Aktiven des Lauftreffs vom ATS Buntentor aus Twistringen-Mörsen vom Scoutrun zurück. Auf den Distanzen von 12km bzw. 6km die im Rahmen des Delmelaufes über 24km angeboten wurden, waren diesmal die Männer das erfolgreichere Geschlecht.

Auf der kurzen Strecke verbuchte Hardy Wolf seinen ersten Volkslaufsieg in einer Zeit von 28:48, Ehefrau Elsa benötigte für die doppelte Distanz 1:06:45 und wurde damit zweite Frau im Klassement. Im Hause der Wolfs führte dies zu einem Anwuchs der Handtücherzahl, da diese als Ehrenpreise an die Platzierten überreicht wurden.

Bis es dazu kam, war jedoch eine gehörige Portion Geduld notwendig, da die Auswertung der einzelnen Wettbewerbe länger als erwartet dauerte - zum Leidwesen von Elsa, die noch eine nachmittägliche Fahrradrunde anhängen wollte. Ehemann Hartmut Wolf und Lauftreffmitstreiter Gerrit Lubitz fühlten sich dadurch jedoch bestens unterhalten und würdigten das Engagement der Veranstalter mit ihrer Anwesenheit bis zum Ende der Siegerehrung, auf der Gerrit den Preis für den Gesamtsieg im Scoutrun in einer Zeit von 45:55 entgegen nehmen durfte.

Auf der Strecke sah es dabei zunächst gar nicht danach aus, denn der spätere Gesamtzweite (46:39) Ralf Dickebohm hatte bis etwa KM 5 kontinuierlich einen Vorsprung von etwa 50m gehabt. Auf der zweiten Streckenhälfte konnte Gerrit jedoch das Loch zulaufen und seinerseits gute 50m herauslaufen bevor sich das Feld an einer Weggabelung komplett verlief. Pfeile hatten in unterschiedliche Richtungen gezeigt, eine Bodenzeichnung war ebenfalls nicht zu erkennen und so verlor er die Hälfte seines Vorsprungs in desorientiertem Herumgetrabe bevor er sich für eine Richtung entschied und weiterlief. Erst nach zwei weiteren Kreuzungen und etwa 2km Laufstrecke gab es wieder Bodenpfeile, denen man folgen konnte. Augenzeugen berichteten, es seien Kinder bei der Manipulation der Streckenausschilderung beobachtet worden - wie auch immer, zumindest an der Reihenfolge der ersten drei im Feld änderte dies zum Glück nichts - Platz Drei belegte Wilfried Bobrink in 48:38. Härter hatte es hingegen einige Läufer und Walker der Langdistanz getroffen, die zum Teil erhebliche Umwege in Kauf nehmen mussten.

Ärgerlich war dieses natürlich auch für die Veranstalter, die sich in diesem Jahr zu einer radikalen Reform ihres Veranstaltungskonzeptes entschlossen hatten. Statt der bisher üblichen Strecken über 31km und 20km, die nach einem Busshuttle zu den Startpunkten in eine Richtung zum Zielort nach Mörsen führten, hatte man sich aus organisatorischen Gründen und zur Kostenersparnis für drei kürzere Rundstrecken entschieden. Es bleibt zu hoffen, dass im kommenden Jahr die engagierte Vorbereitung der Veranstaltung mit einer größeren Teilnehmerzahl und ausbleibender Sabotage gewürdigt wird.

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