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Marleena bei den Iren, Teil 2 - ein persönlicher Bericht

Per Anhalter durch County Cork zum Clonakilty Waterfront Marathon

Am vergangenen Wochenende ließ ich mich per persönlichem „Anhalter“ aus dem regnerischen Limerick entführen, um County Cork und damit die sonnige Seite Irlands zu erkunden. Gemeinsam mit Olli begab ich mich also auf einen kleinen Roadtrip an die westliche Südküste Irlands in die kleine Stadt Clonakilty, wo am Samstagmorgen der Startschuss zum dritten Clonakilty Waterfront Marathon fallen sollte.

Bereits bei der Ankunft dort mussten wir feststellen, dass unsere Konkurrenz extrem hart gesotten war, zumindest was die Temperaturen betraf, die sich um die 0°C bewegten. Nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Wie man jedoch bereits 2 Stunden vor dem Start in kurzen Hosen und Singlets rumlaufen konnte, ohne eine kälterverzerrte Miene zu ziehen, konnten wir uns nicht erklären, zumal wir fast alles angezogen hatten, was wir dabei hatten. Damit verschaffte sich die irische Konkurrenz ihren ersten Respektpunkt.
Mit einer zwanzigminütigen Verspätung fiel dann etwa um 9:20 Uhr der Startschuss. Zuerst für den Marathon, wenige Minuten später auch für den Halbmarathon und den 6-Meilen-Lauf (9,70 km). Direkt nach dem Start gab es einen ordentlichen Anstieg. Für mich galt es eigentlich nur diesen Hügel zwei Mal zu bezwingen. Für Olli hingegen war der erste Anstieg lediglich ein warm-up für das, was noch kommen würde und auch hier mussten wir den Iren einen weiteren Respektpunkt vergeben, denn sie bezwangen die Hügel beinahe mühelos.

Wenngleich dieser Marathon einer der härtesten Marathons für Olli war und er „richtig leiden“ musste (verdientermaßen!; Anm. der Red.), war er wohl auch einer der landschaftlich schönsten, entlang an Sand-, Stein- und Grünstränden, durch irische Täler und Dörfer und das bei wolkenlosem Himmel, wenn auch bei eisigen Temperaturen. Ich persönlich hätte dort gerne mehr Zeit laufend verbracht, war aber doch sehr froh nach 40:58 Minuten als vierte Frau des Mini-Marathons im Ziel angekommen zu sein. Die Treppchenplätze gingen an Anna O Neill (39:36 min.), Ronnie Barry (40:32 min.) und Liz Barry (40:46 min.). Es war also ein recht enges Feld und ein bisschen hat es mich schon geärgert, dass ich relativ knapp am Bronzerang vorbeigeschrabbt bin, aber mehr war an diesem Tag einfach nicht drin und da man mich im Ziel zunächst als vermeintlich 3. Gesamtsiegerin empfangen hatte und mir erst im Nachhinein mitteilen musste, dass ich leider nur Vierte geworden bin, bekam ich wie die Drittplazierte eine riesige Dose Schokolade! (Spende für den Schokocross? d. Red.)
Olli lief einen sehr starken Lauf und konnte in seinem ersten „Berg-Marathon“ mit einer Zeit von 2:38:29 Stunden den dritten Platz erzielen! Es siegte Gary O´Hanlon (2:30:43) vor George Waugh (2:37:23).
Weitere Ergebnisse und Infos zum Event könnt ihr unter folgendem Link finden, wobei die Ergebnislisten mit Vorsicht zu genießen sind, da bei der Zeitnahme einige Fehler unterlaufen sind: http://www.runclon.ie/. Fotos sind hier zu finden.
Ich empfehle ich allen, die eine Reise nach Irland planen, diese Gegend um Clonakilty (County Cork) und natürlich auch dieses Laufevent.
Mein erster Auslandswettkampf bleibt somit durchweg in positiver Erinnerung. … Und jetzt freue ich mich auf eine Wiedersehen mit euch beim Schoko-Cross!

Seid alle herzlich gegrüßt,
Marleena

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