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Bericht aus Berlin (von Peter Schu-Hi)

Hier ein Bericht zum HM in Berlin und die Reaktionen der Buntentor-Finisherinnen darauf. Der halbe Marathon führte uns aus der – an diesem Morgen endlich - sonnenverwöhnten Karl-Marx-Allee (ein wahres Highlight der Städtebaukunst im realexistierenden Sozialismus) über die Alexanderstraße rechts am Fernsehturm vorbei nach links in die Karl-Liebknecht-Straße. Das ist die, wo das alte Stadtschloss wieder entstehen soll; rechter Hand der Berliner Dom.

KM 1 in 4:30, eigentlich viel zu schnell. Die Strecke verläuft nun „Unter den Linden“ entlang durch’s Brandenburger Tor (kriegen eigentlich alle Läufer noch immer Gänsehaut, wenn die da so durchtrippeln?), die „Straße des 17. Juni“ entlang – rechts ein kurzer Gruß an die Helden der Sowjetunion – über den großen Stern (= Siegessäule) bis zum Ernst-Reuter-Platz weiter bis zum Schloss Charlottenburg. Links rum in die Schloßstraße (bei km 10 habe ich 47 irgendwas auf der Uhr gesehen, viel zu schnell...) nettes Geräusch übrigens, wenn tausende Plastikbecher um einen rum auf den Boden purzeln, bis zum Ku’damm. Weiter Richtung Gedächtniskirche (leider fast bis ganz oben hin eingerüstet) und Tauentzienstraße zum KaDeWe, wo Anette und ich tags zuvor einen Kaffee genommen hatten und durch die Lebensmittelabteilung geschlendert waren.

Nach jetzt mittlerweile 14 km beginne ich in den Tunnel zu blicken. An der Urania, Lützowufer, Leipziger Straße, rechts in die Wilhelmstraße, links in die Kochstraße, links in die Friedrichstraße, Checkpoint Charly, rechts ab wieder in die Leipziger Straße (hier wurden die Aufnahmen für „Die Bourne-Identität“ gedreht, die in Moskau spielen), km 19, noch immer auf Bestzeitkurs, jetzt nur nicht schlappmachen - vorbei an unserem Motel (da darf ich gleich noch 10 Kilometer warmduschen!!!) weiter auf die Gertraudenstraße, km 20 – ich schau nicht mehr auf die Uhr, kann eh’ nicht schneller... Mühlendamm.

Da, hinter’m „Haus des Lehrers“ noch eine Rechtskurve, dann die Zielgerade... Jippp: 1:40,12 stoppe ich auf meiner Uhr. Das sind weniger als 1:42, meiner bisherigen Bestzeit. Allllles ist guuuut und die Sonne wärmt noch immer so schön. Und die schnelle Bereitstellung des Kleiderbeutels erwärmt zusätzlich das Herz (Kann man die in Bremen nicht auch mal zum swb-Marathon einladen?). Zuhause dann die Bestätigung: 1:40,07, Haken dran, ab ins Bett und träumen..

In diesem Sinne und frei nach Erich Honecker: Den Sozialismus Halbmarathoni in seinem Lauf hält’ weder Ochs noch Esel auf!

Und hier die Reaktionen der Finisherinnen in alphabetischer Reihenfolge:

Genauso war es. Ich habe in diesem Jahr erstmals alles so richtig genießen können, bin ganz bewusst durchs Brandenburger Tor gelaufen. Und auch Bestzeit. War ein schönes Wochenende, bin gerade zu Hause eingetroffen. Ganz liebe Grüße von Anke

Hallo Peter,
ich gratuliere dir zu deiner Bestzeit. Hab mich auch um zwei Minuten verbessert :-)
Die Strecke empfinde ich jedes Mal wieder ähnlich wie du. Genial, oder? Und ja, es war mindestens genauso schön wie für dich! Deshalb muss ich immer wieder hin... Geht es dir gut nach dem Lauf?
Bin Mittwoch nicht beim ATS. Vielleicht können wir nächste Woche mal auswerten... ;-)
Bis dahin viele Grüße
Susann

Hallo Peter,
ja, war ein super Event. Bin zum 2.Mal mitgelaufen und habe dieses Mal das Sightseeing besonders genossen.
Die beiden Freundinnen, bei denen ich zu Besuch war, haben auch teilgenommen und waren ebenso gut drauf.
Dir herzlichen Glückwunsch zur Super-Zeit! Da kann ich natürlich nicht mithalten. Aber persönliche Bestzeit bin ich dennoch gelaufen. Zum ersten Mal die 2:15 geknackt. Bin sehr zufrieden.
Bis bald beim Training
Lieben Gruß
Ute

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