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Die aktuellen Trainingszeiten

Mittwoch: 17 - 19 Uhr

Freitag: 17 - 19 Uhr

Mitbringen:

  • Sportschuhe
  • Mouthguard (wenn vorhanden)
  • Wasser, Wasser & Wasser
  • Motivation
  • etwas Selbstironie :)

Für ausreichend Besen ist gesorgt. 
RELEASE THE KEYS!

Was ist Quidditch? FAQ

Quidditch? Kommt das nicht aus Harry Potter?

Ja. In den Harry-Potter-Romanen ist Quidditch der beliebteste Sport unter Zauberern, der auf fliegenden Besen gespielt wird. Um diese magische Sportart auch in einer nichtmagischen Welt spielen zu können, entwickelten zwei Studenten des Middlebury Colleges in Vermont 2005 eine nicht-fiktive Version des Quidditchs, die sich innerhalb von zwölf Jahren auf der ganzen Welt ausbreitete und unabhängig von Harry Potter weiterentwickelte. Es hat sich zu einer ernstzunehmenden Sportart etabliert. Du musst Harry Potter also weder kennen, noch mögen, um mitzumachen und Spaß zu haben.

Und wie geht Quidditch?

Quidditch ist ein Vollkontaktsport, der Elemente des Handballs, Rugbys und Dodgeballs – ähnlich des deutschen Völkerballs – enthält. Dabei dürfen die Spieler auf verschiedene Weisen zur Verteidigung oder dem Angriff weggedrückt und in bestimmten Fällen getackelt werden. Tackeln bedeutet, einen anderen Spieler mithilfe des eigenen Körpers zu Boden zu bringen, um ihm den Ball abzunehmen und ihn für sein eigenes Team zu gewinnen. Natürlich gibt es dafür bestimmte Regeln, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Beim Quidditch spielen bis zu sieben Spieler pro Team auf vier verschieden Spielerpositionen mit  drei verschiedenen Arten von Bällen.

Zunächst gibt es drei Chaser (Jäger), deren Aufgabe es ist, den Quaffle (einen Volleyball) in die gegnerischen Hoops (unsere Tore, drei verschieden hoch angebrachte Ringe) zu befördern. Der Quaffle (Quaffel) darf dabei von beiden Seiten sowohl geworfen wie auch rein gelegt werden. Damit gewinnt das Team 10 Punkte.

Um die eigenen Hoops (so bezeichnet man die Ringe an beiden Enden des Spielfeld) zu verteidigen und die eigenen Spieler zu koordinieren, gibt es den Keeper (Hüter). Er oder sie spielt auch mit dem Quaffle und darf, genau wie die Chaser, Tore machen.

Als dritte Position gibt es pro Team zwei Beater (Treiber), die mit drei Bludgern (Klatschern – Dodgebällen) kurzfristig Spieler des gegnerischen Teams aus dem Spiel nehmen. Sie werfen die Spieler ab, die dann von ihren Besen steigen und zurück zu ihren eigenen Hoops laufen müssen, bevor sie wieder aktiv am Spiel teilnehmen dürfen.

Zuletzt gibt es noch den Seeker (Sucher). Er oder sie kommt nach 18 Minuten auf den Platz und hat die Aufgabe, den letzten Ball, den Snitch (Schnatz) zu fangen. Wird dieser gefangen, ist das Spiel beendet und das Team des Fängers erhält 30 zusätzliche Punkte.

Quidditch ist ein gemischtgeschlechtlich gespielter Sport. Um das zu gewährleisten, gibt es die so genannte Gender Rule, die besagt, dass pro Team nicht mehr als vier Spieler des gleichen Geschlechts auf dem Feld stehen dürfen. Dabei werden alle Geschlechter berücksichtigt.

Wie funktioniert denn das mit dem Schnatz?

Der Schnatz, auf englisch Snitch genannt, ist ein Tennisball, der in eine Socke gesteckt wird. Diese wird hinten an der Hose des sogenannten Snitch Runners, eine unparteiische Person ist, befestigt. Der Snitch Runner kommt nach 17 Minuten auf den Platz. Um den Snitch zu fangen und damit 30 Punkte zu bekommen und das Spiel zu beenden, muss der Seeker den Schnatz, ohne ihn aus der Hand zu verlieren, von der Hose des Snitch Runners trennen.

Habt ihr auch Besen?

Ja. Allerdings kann man mit ihnen weder fegen noch fliegen. Unsere Besen sind einfache, etwa ein Meter lange PVC-Stangen, die dauerhaft zwischen den Beinen getragen werden müssen. Sie beeinträchtigen den Bewegungsablauf und bewirken, dass man weitgehend mit nur einer Hand mit den Bällen spielt. Da die Bälle aber nicht voll aufgepumpt sind, kann man sich darauf gut einstellen. Und keine Sorge, spätestens nach dem ersten Training hat man sich so sehr an den Besen gewöhnt, dass man ihn kaum noch zwischen seinen Beinen merkt.

Wie alt muss ich sein, um mitzuspielen?

Um an Turnieren oder offiziellen Spielen teilnehmen zu dürfen, musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Mittrainieren darfst du aber auch, wenn du etwas jünger bist. Bei uns im Team haben wir eine Altersspanne von 14 bis 29 Jahren. Natürlich können sich auch ältere Spieler gerne anschließen.

Wie wird Quidditch organisiert? Gibt es ein Regelwerk?

Quidditch organisiert sich in Deutschland über den Deutschen Quidditch Bund (DQB), bei dem die großen deutschen Teams Mitglieder sind. International wird es über die International Quidditch Association (IQA) organisiert. Darüber findest du auch das Regelwerk, das international gültig ist.

Wie kann ich denn jetzt mitmachen?

Um einmal in den Sport rein zu schnuppern, kannst du gerne jederzeit zum Training vorbeikommen und mitmachen. Wir erklären dir dann noch mal die grundlegenden Regeln und machen dich dann langsam und sukzessive mit den unterschiedlichen Facetten des Quidditchsports vertraut. Du musst also nicht befürchten, gleich im ersten Training mit physisch anspruchsvollen Techniken wie dem Tackling konfrontiert zu werden. Wenn du den Sport gerne auf längere Sicht und zeitgleich mit anderen Anfängern ausprobieren möchtest, kannst du dich über den Bremer Hochschulsport für ein Semester anmelden. Mit dieser Anmeldung kannst du einmal die Woche beim Training mitmachen. Wenn du natürlich von vornherein weißt, dass du langfristig mitmachen möchtest, tritt bitte dem Verein bei. So kannst du auch außerhalb des Hochschulsportkurses teilnehmen und bei Bedarf die Vorteile und anderen Sportkurse des Vereins in Anspruch nehmen.

Wenn die Beiträge nicht mit deinen finanziellen Möglichkeiten kompatibel sind, du aber gerne mitspielen möchtest, dann melde dich einfach bei uns. Wir können dich dabei unterstützen.

Was muss ich zum Training mitbringen?

Mitbringen solltest du erst einmal Sportkleidung und ausreichend Wasser. Wenn du welche hast, sind auch Stollenschuhe und ein Mouthguard sehr praktisch, aber erst mal nicht unbedingt nötig. Außerdem ist Spaß und ein gewisses Maß an Selbstironie immer gern gesehen. Besen und Bälle haben wir genug vor Ort.

Wann trainiert ihr?

Momentan trainieren wir mittwochs und freitags jeweils von 17:00-19:00 Uhr. Der Hochschulsportkurs wird am Mittwoch mit dem Training zusammengelegt. Du findest uns auf dem hintersten Platz des Vereinsgeländes. Ansonsten sind meistens um etwa 17:00 Uhr auch einige von uns vorne bei den Umkleiden, denen du dich einfach anschließen kannst.

Muss ich an allen Trainings teilnehmen?

Natürlich ist es wünschenswert, wenn du an möglichst vielen Trainings teilnimmst. So kannst du dich am Besten in das Spiel und auch ins Team einleben und stetig verbessern. Aber wir haben Verständnis, wenn du aufgrund anderer Termine nur einmal pro Woche zum Training erscheinst oder auch mal ein paar Wochen gar nicht dabei sein kannst. Einige von uns sind auch nur einmal in der Woche da und auch der Hochschulsportkurs deckt nur die Mittwoche ab. Dennoch solltest du versuchen, regelmäßig zu kommen, damit wir dich auch für die Trainings und später auch für Turniere und Spiele mit einplanen können.

Portkeys erreicht 20. Platz bei Deutscher Meisterschaft

Bei der Deutschen Quidditch-Meisterschaft in Frankfurt, dem großen Saison-Highlight, sprang „nur“ der 20. Platz heraus - auf dem Papier eine deutliche Verschlechterung zur letztjährigen DM in Jena. Dennoch blicken die Portkeys voller Stolz und breiter Brust auf sechs unterhaltsame Spiele zurück. Zu beklagen sind dabei lediglich die vielen Verletzungen, die das Team davon trug.  

GRUPPENPHASE: PORTKEYS – BINGER BEASTS 60:80*

Der "Fluch" des ersten Turnierspiels hielt auch in Frankfurt ab und so mussten die Portkeys eine bittere Niederlage verdauen. Eine lange Zeit lief alles nach Plan. Nach einem ausgeglichenen Start nahm das Team Fahrt auf und ging mit 60:20 in Führung. Nach einem Time-Out ging der Rhythmus verloren und die kämpferisch überzeugenden Binger kamen wieder heran. Beim Stand von 60:50 fing der*die Seeker*in der Beasts den Snitch und drehte damit das Spiel zu ihrem Gunsten.

GRUPPENPHASE: RHEINOS BONN – PORTKEYS 160*:40

Um noch ins Upper Bracket zu gelangen, musste Bremen die Rheinos besiegen. Es war klar, dass die Chancen dafür verschwindend gering sind, doch die Portkeys legten eine starke Performance hin. In der Anfangsphase hielten sie das Spiel sehr offen und auch als die Rheinos allmählich davonzogen, konnten die Portkeys offensive Nadelstiche setzen. Im Ballbesitz agierten sie geduldig, fuhren einige schnelle Konter nach Ballgewinnen und kamen so zu 40 Punkten. Durch eine tiefstehende Defensive machten sie es den Bonnern schwer. Alles in allem eine klare Steigerung zu den letzten Duellen mit den Rheinos.

RELEGATION: PORTKEYS – BIELEFELD BASILIKUM 140*:30

In einem ihrer seltenen Spiele auf Naturrasen konnten die Portkeys mit leidenschaftlicher Offensivpower überzeugen. Auch wenn das Kombinationsspiel nicht immer wie gewünscht geklappt hat, kontrollierten sie das Spiel fast über die gesamte Spielzeit und holten sich den verdienten Sieg.

LOWER-BRACKET-VIERTELFINALE: MANNHEIMER GREIFE – PORTKEYS 50:160*

Aufgrund einer langwierigen Diskussion im Vorfeld startete das Spiel mit großer Verspätung und es fiel den Portkeys schwer, die Konzentration hochzuhalten. Die Konsequenz: Ein früher Rückstand. Das Time-Out half diesmal Wunder und Bremen spielte sich anschließend in einen kleinen Torrausch. Auch die Verteidigung stand stabil. Die Belohnung: Der Einzug ins Lower-Bracket-Halbfinale!

LOWER-BRACKET-HALBFINALE: PORTKEYS – BRAUNSCHWEIG BROOMICORNS 100*:140

Im Halbfinale gab es für die Portkeys ein "Nordkurven-Derby" gegen die Braunschweiger Broomicorns, mit denen sie eine gute Freundschaft pflegen. Sportlich waren die Portkeys zuletzt stets zweiter Sieger gegen die Broomicorns und auch dieses Mal fanden sie kein Mittel gegen das hervorragende Beaterspiel der Broomies, die sich schnell eine komfortable Führung herausspielten. Am Ende gelang den Portkeys zumindest ein Cold Catch, der das Spiel beendete.

LOWER-BRACKET-HALBFINALE: PORTKEYS – BRAUNSCHWEIG BROOMICORNS 100*:140

Das letzte Turnierspiel bestritten die Portkeys aufgrund von Verletzungen mit nur 13 Spieler*innen, die konditionell bereits auf dem Zahnfleisch gingen. Immerhin wirkte das Spiel der Portkeys locker, denn der große Druck war nicht mehr vorhanden. Trotz der Umstände gab es geniale Einzelaktionen und gute Ballstafetten. Am Ende waren die Flying Foxes jedoch die bessere Mannschaft und errangen verdientermaßen den 19. Platz.

LOWER-BRACKET-HALBFINALE: PORTKEYS – BRAUNSCHWEIG BROOMICORNS 100*:140

Das letzte Turnierspiel bestritten die Portkeys aufgrund von Verletzungen mit nur 13 Spieler*innen, die konditionell bereits auf dem Zahnfleisch gingen. Immerhin wirkte das Spiel der Portkeys locker, denn der große Druck war nicht mehr vorhanden. Trotz der Umstände gab es geniale Einzelaktionen und gute Ballstafetten. Am Ende waren die Flying Foxes jedoch die bessere Mannschaft und errangen verdientermaßen den 19. Platz.

Datum: 6.7.2018

 

Felix Goldau zum Kapitän ernannt

Die Portkeys haben einen neuen Kapitän. Mit einer absoluten Mehrheit von 55% wurde Felix Goldau am 6. April zum neuen Portkeys-Kapitän ernannt und ersetzt den bisherigen Kapitän Joschi Wildenhain, der den Kapitänjob aufgrund seines Umzugs nach Karlsruhe an den Nagel hängen musste. In dem halben Jahr als Kapitän erwies sich Joschi als bravouröser Organisator, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitspieler*innen hatte.

Im Team bestehen keine Zweifel, dass auch Felix Goldau den Anforderungen gerecht werden kann. Felix ist ein erfahrener und loyaler Portkey, eine prägende Figur sowohl neben als auch auf dem Pitch. Felix verbrachte erst kürzlich ein halbes Jahr in Australien und sammelte dort internationale Quidditcherfahrung auf hohem Niveau. Mit Erfahrungswerten und neuen Input im Gepäck möchte er nun mit den Portkeys nach den Sternen greifen.

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Sporthaus Kornstraße 157
Neustadt - 28201 Bremen

Vereinsheim und Sportplatz
Weg zum Krähenberg 1 - 28201 Bremen

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