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Dresden Marathon 2016 vs Lumbago (23.10.2016)

(Ein Erlebnisbericht von Thomas Müller)

Nach fast perfekter Vorbereitung ereilte mich 15 Tage vor dem Marathon in Dresden am 23.10.16 ein Hexenschuss, den ich mir durch „harte“ Gartenarbeit zugezogen hatte. Panik brach aus im Läuferherz. Alles umsonst? Der letzte lange Lauf? Fehlanzeige?

Was ging war eben gehen – sitzen war die Hölle und diese wurde durch Ibuprofen in hohen Dosen gemildert. Beweg Dich, jeden Tag 3 x Rückenschule und in Zukunft mehr Stabitraining (hallo Klausi!), meinte der Orthopäde. Marathonlaufen? Musst Du selbst entscheiden aber mit dem Versprechen, Notfalls auszusteigen. Riskier nichts!
Gesagt und verstanden und doch 6 Tage vorher noch mal eben 25 km lang getestet. Es musste klappen obwohl es noch gut zu spüren war.
Anreise per Zug und mit der S-Bahn zur Messe zu einer kleinen aber feinen Marathonmesse. Gute und nette Organisation vor Ort und tatsächlich mal ein leckeres Nudelbuffet auch für Veggies.
Der Start am Sonntag um 10:30 Uhr war ungewöhnlich spät und die Zeit vorher wollte nicht rumgehen. Die Kleiderabgabe in der Messe war problemlos und es waren ja auch nur 3000 HM-Läufer und 1000 Marathonläufer am Start, die in der ersten Runde gemeinsam liefen.
Vom Start weg ging es mitten durch das Herz von Dresden – vorbei am Zwinger, der Semperoper, dem Residenzschloss und über die Augustusbrücke in die Neustadt und über Radeberg und die Waldschlößchenbrücke zum Großen Garten und dann zurück zur Messe. Das Wetter war optimal, wunderbar kühl und gegen 11:00 Uhr hatten wir sogar Sonnenschein. Die Stimmung an der Strecke war verhalten freundlich aber es waren sehr viele Musikgruppen dabei, die die Läufer unterhielten.
An der Messe waren die Marathonläufer dann allein und durften direkt an der Elbe bis Blasewitz laufen. Das war einfach wunderschön und viele Spaziergänger grüßten jeden Läufer einzeln freundlich. Meinem Rücken ging es prima. Erst am großen Garten wurde dann auf der gleichen Strecke wie in der ersten Runde gelaufen. Durch das gute Wetter war der Garten voller Menschen, die uns fleißig anfeuerten. Das Teilnehmerfeld war sehr weit auseinandergezogen – jeder erhielt also seine persönliche Anfeuerung. Dies empfand ich als sehr positiv – gegenüber den überfüllten Stadtmarathons.
So erhielt auch jeder Läufer im Ziel seinen persönlichen Glückwunsch durch die Lautsprecher. 04:13:49 zeigte die Uhr und damit die zweite Hälfte nur 2 Minuten langsamer! Ich war glücklich – zum 21. Mal durchgekommen mit guter Gesundheit – Ziel erreicht!
Ich gebe diesem Marathon die Note „Sehr empfehlenswert“ und diese Note gebe ich auch Dresden! Eine sehr internationale Stadt und eben nur von einer Minderheit durch Pegida geprägt. Hoffe ich zu mindestens!
Dank an alle, die an mich gedacht haben und mir Mut gemacht haben.

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