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Drei ATS-ler stürzen sich auf die Jungfrau

Am vergangenen Samstag waren Sandra, Lars und Sascha beim Jungfrau-Marathon aktiv und sind bei Kaiserwetter ansprechende Zeiten gelaufen.
Sandra hatte sich zum Ziel gesetzt vor dem "Mister Schweiz" ins Ziel zu kommen, was Ihr mit einer Nettozeit von 04:57.11 auch deutlich gelang. Lars lief mit einer Zeit von 05:13.45 ins Ziel und Sascha mit einer Zeit von 05:53.15.

Der Lauf startet traditionell in Interlaken (565 m über NN) und endet auf der Kleinen Scheidegg (2.095 m über NN) vor dem Dreigestirn der weltbekannten Berge des Jungfraumassivs: Eiger, Mönch und Jungfrau. Dabei sind 1.829 Höhenmeter aufwärts und 305 Meter abwärts zu überwinden. Der höchste Punkt wird bei Kilometer 41 auf 2.205 m über NN erreicht.

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Nach dem Start neben dem Grandhotel Victoria-Jungfrau drehen die Läufer zuerst eine kurze Runde durch Interlaken. Die bis Kilometer 10 sehr flache Strecke führt die Läufer über Bönigen nach Wilderswil. Nun sind die ersten 100 Höhenmeter zu überwinden. Dabei werden die Läufer in den winzigen Ortschaften Gsteigwiler und Zweilütschinen von zahlreichen Zuschauern euphorisch begrüßt. Nach flacheren Streckenabschnitten geht es die letzten Kilometer bis Lauterbrunnen bei Kilometer 20 steiler bergauf. In Lauterbrunnen feuern wieder zahlreiche Zuschauer die Läufer mit Kuhglocken u. ä. Utensilien an.
Kurz hinter der Halbmarathon-Marke sind aber gerade mal etwa 300 Höhenmeter überwunden.

Nach einem sogar etwas abwärts führenden Streckenabschnitt, stehen die Läufer bei Kilometer 25 vor der berüchtigten „Wand“, dem steilen Anstieg nach Wengen, bei dem 500 Höhenmeter zu überwinden sind. Hier trennt sich unter den Läufern die Spreu vom Weizen. Nach 31 Kilometern wird Wengen erreicht, wo wieder große Zuschauermengen die Bergläufer anfeuern. Weitere 600 Höhenmeter sind bis zur Wengernalp zu bewältigen. Die Läufer werden aber nun durch eine grandiose Berglandschaft entschädigt, und bei schönem Wetter eröffnen sich immer mehr dramatische Ausblicke auf die Berge und Gletscher des Jungfraumassivs.

Die letzten 400 Höhenmeter geht es auf einem Bergpfad hinauf, über den sich die Läufer wie auf einer Perlschnur aufgereiht auf dem Grat der Moräne des Eigergletschers hocharbeiten, bis sie bei der Locherflue den Kulminationspunkt der Strecke erreichen. Traditionell spielt dort ein Dudelsackpfeifer den Läufern schottische Melodien vor.

Den letzten Kilometer bis zum Ziel auf der Kleinen Scheidegg geht es bergab.

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