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Trainingslager in St. Moritz

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Die härteste Einheit zum Schluss. Amon, Emil und Philipp standen vor ihrem letzten Training auf der Tartan Bahn in St. Moritz. Die Beine wollten bei allen nicht, die Motivation hielt sich stark in Grenzen und trotzdem musste das letzte Training absolviert werden. Und am Ende standen trotz brennender Muskeln gute Zeiten auf den Uhren. Unterdessen quälte sich Lena in ihrem letzten Nüchtern-Lauf über die 15km um den St. Moritz See.

Das Training der letzten Wochen hatte sich bei allen bemerkbar gemacht. All die gesammelten Kilometer, die überstandenen Trainingseinheiten und das mitunter sehr intensive Regenerationsprogramm.
Doch nun von Beginn an: Nach der Ankunft der vier Läufer (Anmerkung: drei Läufer: Amon, Lena, Philipp und ein Radfahrer: Johannes) in St. Moritz wurde zunächst eine lockere Wanderung unternommen, um sich an die Höhe des Bergorts zu gewöhnen. Die ganze erste Woche war von vielen (zweimal täglichen) gemeinsamen lockeren Grundlagen-Dauerläufen geprägt, um eine optimale Anpassung für das harte Trainingsprogramm der zweiten Woche zu gewährleisten. Das erste Highlight des Trainingslagers spielte sich dann auf 2500m Höhe über dem Meerespiegel ab – auf der Finnenbahn um den Corviglia See. Die Jungs liefen eine starke Minutenpyramide und rangen mit dem geringen Luftdruck in der Höhe. Trotzdem war die Einheit auf einem deutlich besseren Niveau als im Vorjahr an gleicher Stelle. Der weibliche Teil der Gruppe absolvierte einen 5km Tempolauf, um eine erste Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit zu erreichen. Danach ging es zur Entspannung ins örtliche Luxus-Schwimmbad „Ovaverva“ – der Eintritt war durch die in diesem Jahr erlangten Elitepässe frei. Rekordzeiten wurden auf der Turbo-Rutsche aufgestellt und die Muskeln im Blubberbad aufgelockert.

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Am Sonntagabend gab es im Sportlerhaus eine Personalrochade. Johannes wurde nach einer anstrengenden Radwoche verabschiedet, dafür kam frisch Emil von der LG Göttingen (Parole Emil) mit dem Zug angereist.
Nach einem lockeren Shakeout-Run, noch am selben Abend, hatte Emil nicht das Vergnügen einer längeren Höhenanpassung, sondern musste direkt am nächsten Tag hoch auf 2500m, um fünf harte, je einen Kilometer lange, Seerunden zu überleben. Er sprühte von frischem Elan und Trieb die Truppe zu neuen Bestzeiten auf dem Strava-Segment. Auf dem Rückweg zur wohlverdienten Abfahrt mit der Bergbahn wurden die Läufer zu einem sechsten Sprint gezwungen, da ein starkes Alpengewitter im Anflug war. Noch bevor die Welt am Untergehen waren, retteten sich die Vier in die trockene Bergbahn. Doch dieses Vergnügen hielt nicht lange, denn das Wetter blieb stabil und so kamen alle vollkommen durchnässt zuhause an – genossen dann aber heißen Kakao und Kaffee.
Dann kam die Nachricht von Instagram, dass die norwegischen Star-Läufer um Team Ingebrigtsen im Anflug waren. Schon am selben Abend wurde das Team bei einem regnerischen Lauf getroffen und die Begeisterung bei Philipp und Amon schoss in die Höhe. Prompt wurden neue Saisonziele (Fotos mit den Ingebrigtsens) gesteckt. Am nächsten Tag, auf dem Weg zur Bahn, wurde das erste Ziel, ein Foto mit Filip Ingebrigtsen, erfolgreich absolviert. Das nächste Fotohighlight war dann nach Bildern mit Arne Gabius, dem deutschen Rekordhalter im Marathon und Julien Wanders, dem Weltrekordhalter über 5km Straße und Europarekordhalter über die Halbmarathondistanz, erreicht.
Am dritten Tag nach Emils Ankunft, gingen drei Athleten, wohl gestärkt durch Lenas Kochkünste am Abend zuvor, zum Horak-Training auf die Bahn. Der Horak (1000m 3*200m 500m 2*300m 500m 3*200m 1000m) konnte leider nur von Amon und Emil absolviert werden – Philipp entschied sich aufgrund einer Verletzung die Trainerrolle einzunehmen. Wohl hätte er sich besser Lena angeschlossen, die zu einer Runde Aquajogging ins Hallenbad aufgebrochen war. Die Vorgaben vom strengen Gjeert (Philipp) wurden penibel eingehalten und der Horak mit Bravour erledigt.
Am darauffolgenden Tag wurde nach einer Klettertour mit einem schönen Dauerlauf die nächste Einheit vorbereitet (8*400m), die am nächsten Morgen von allen mit guter Leistung abgelegt wurde. Am vorletzten Tag lief das Team einen gemeinsamen Halbmarathon, bei dem es dem aktuell vermutlich stärksten deutschen Läufer, Richard Ringer, über den Weg lief und damit die perfekte Grundlage für den nächsten Tag und das Abschlusstraining schaffte.
St. Moritz war auch wieder in diesem Jahr ein ereignisreiches Trainingslager. Dünne Luft, atemberaubende Landschaften und harte Laufeinheiten haben die zwei Wochen zu einer unvergesslichen Zeit gemacht!

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